Frühjahrs-Saison kurzgefasst

Kurz ist sie in diesem Jahr, die Frühjahrs-Saison. Vom ersten Wettkampf am 23. April bis zu den Kreisjugendspielen am 10. Juni waren es sieben Wochenenden voller Wettkämpfe, so dass der „Chronist“ nur einige ausgewählte Höhepunkte im Schnelldurchlauf beleuchten kann.

Der erste waren zweifelsohne die die Regionalmeisterschaften der Mittelstreckenstaffeln am 23. April in Radebeul. Trotz ordentlicher Trainingslager-Vorbelastung wagten Lisa Marie Liebs, Josephine Reimann und Klara Bräutigam den Start über 3x800m. Der Lohn nach tollem Kampf war eine Silbermedaille in der Altersklasse U16 in beachtlichen 8:14,58 min.

Beim „Heimsportfest“ am 28. April ragten wohl die 8:06,62 min. von Franziska Gruhn (W11) über 2.000m heraus, während Willi Leo Kliemann mit 10,51 sec. nur eine Hundertstel an der Landesmeisterschafts-Norm vorbeischrammte.

Weiter ging es am 01. Mai zum Schülersportfest in Pirna. Hier schaffte Klara Bräutigam (W15) mit 1,46m locker die Landesmeisterschafts-Norm im Hochsprung. Einen Sieg gab es für Jasmin Graf über 800m der achtjährigen Mädchen, Annalena Wald (W12) wurde für eine tolle Weitsprung-Bestleistung von 4,14 m mit Silber belohnt.

Ihre Vielseitigkeit stellte Lisa Marie Liebs (W13) beim Fünfkampf in Freiberg am 07. Mai unter Beweis. Nach vier Einzel-Bestleistungen standen am Ende 2.297 Punkte, eine Landesmeisterschafts-Norm über 800m (2:38,67 min.) und der Gesamtsieg zu Buche.

Eine Fülle guter Leistungen gab es beim Weißiger „Mai-Athletik“ am 13. Mai, drei seien hier genannt: das Ballwerfen der Altersklasse 9 gewann Janne Barnekow in 31,00 m. Lisa Marie Liebs holte sich über 75m der 13-jährigen Mädchen ihre zweite Landesmeisterschafts-Norm (10,55 sec.), der kurz darauf die dritte im Speerwurf (25,41m) folgte.

Schließlich waren einige Athleten noch beim Sachsen-Meeting am 20.05. in Chemnitz aktiv. Hier setzte Hannes Eger ein Ausrufezeichen über 100m, mit 12,27 sec. katapultierte er sich in der Landesbestenliste der Altersklasse M14 ins Vorderfeld. Ebenfalls über 100m schaffte Josephine Reimann (W15) ihre Landesmeisterschafts-Norm – 13,89 sec. bei noch zulässigem Rückenwind von 2 m/sec. Mit ihren Staffel-Kameradinnen Klara Bräutigam, Lisa Marie Liebs und Laura Marx gab es außerdem eine schnelle Zeit über 4x100m (53,93 sec.). Annalena Wald (W12) konnte über 75m zum ersten Mal die 11-sec.-Grenze unterbieten, mit 10,90 sec. gelang ihr das recht deutlich. Und schließlich lief Franziska Gruhn (W11) mit 2:53,22 min. zu Platz 2 und neuer Bestzeit über 800m.

Superhochglanzsaisonfeinschliff im Trainingslager

Den letzten Schliff für die Saison holten sich unsere Sportler traditionell in der Osterferienwoche in Jena. Es waren fünf anstrengende Tage – wegen der ungewohnt vielen Trainingseinheiten, für einige aber auch wegen des recht intensiven abendlichen Kommunikationsbedürfnisses J

Grundsätzlich kann man diesen Trainingslager-Kurzbericht im Stil einer Urlaubs-Postkarte abfassen: Unterkunft angenehm, Essen top, Laune super und kurze Wege zu den hervorragenden Sportstätten. Das Wetter hatte eher „Abhärtungscharakter“, man kann nicht alles haben im Leben.

Bahneröffnung trotz Frische mit großer Resonanz

 

Bei kühlen 10 Grad und gelegentlichem Sprühregen fand am 28. April unser Sportfest zur Bahneröffnung statt. Umso erstaunlicher, dass sich 175 Athleten aus 20 Vereinen zum Start entschlossen. Wobei mit Aodhán Ó Braoin sogar ein Läufer aus Irland dabei war – der allerdings in Dresden studiert, so dass die Anreise nicht schwierig war ;-)

Wegen der großen Resonanz war der eng gestrickte Zeitplan unserer Zweieinhalb-Stunden-Veranstaltung wieder auf eine harte Belastungsprobe gestellt – mit 15 Minuten Zeitplanverzug sind wir aber im vertretbaren Rahmen geblieben. Entschuldigen möchten wir uns für das Versehen bei zwei 50-m-Zeitläufen der Altersklasse U12, bei denen die Startblöcke auf der 60-m-Linie standen, was den Beteiligten leider zu spät aufgefallen ist.

Gute Leistungen gab es viele. Herausragend wohl die Speerwurfleistungen von Lukas Schober in der Altersklasse M13 mit 43,05m und Celine John in der Altersklasse W13 mit 33,18m (beide SG Weißig 1861) sowie der 1.500-m-Lauf von Felicitas Ender (Dresdner SC 1898), die mit 4:52,64 min. gleich im ersten Saisonwettkampf die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften unterbot.

 

HIER gibt es jetzt die offizielle Ergebnisliste.

 

Wir wünschen allen eine erfolgreiche Saison – und vielleicht sehen wir uns ja zum Bahnabschluss am 22. September wieder!

170 Teilnehmer für Bahneröffnungssportfest gemeldet

Für unser kleines Abendsportfest am morgigen Freitag können wir die stolze Zahl von 170 Meldungen verzeichnen. Auch wenn das Wetter wenig frühlingshaft werden dürfte – der Wettkampf wird auf jeden Fall durchgeführt, schließlich ist die Leichtathletik eine Freiluft-Sportart. Größere Zeitplan-Verschiebungen sind nicht zu erwarten. Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und gute Leistungen!

Start in die Bahnsaison am 28. April

 

Am letzten Freitag im April bieten wir im Freitaler Stadion des Friedens die Gelegenheit zum Test der Frühjahrs-Form. Alle Sportverein aus der Region sind herzlich eingeladen. Disziplinen, Zeitplan und Meldeformalitäten sind mit Klick auf AUSSCHREIBUNG zum Download abrufbar oder auch unter EIGENE VERANSTALTUNGEN einzusehen.

Hallen-Landesmeisterschaften: Jugend legt vor, Alter zieht nach

 

Der erfreuliche Trend, dass auch unsere Jugendlichen für vordere Plätze auf Landesebene gut sind, hielt auch in der Hallensaison an. Bei den am 26.01. in Chemnitz ausgetragenen Landesmeisterschaften der Jugend U16 und U20 gingen Hannes Eger und Jonas Metzner für unseren Verein an den Start.

Hannes hatte dabei ein straffes Vormittags-Programm zu bewältigen. Zunächst erreichte in seinem dritten Weitsprung-Versuch 5,10 m und blieb damit nur 2 cm unter seiner Bestleistung. Mit der siebtbesten Weite im Feld konnte er sich für die 3 Finaldurchgänge qualifizieren. Doch zwischendurch musste der 60-m-Vorlauf bewältigt werden. Hier gelang Hannes eine hervorragende neue Bestzeit von 7,88 sec. (bisher 7,97) – zum Endlauf fehlte die Winzigkeit einer Hundertstelsekunde, umgerechnet sind dies knapp 8 cm. Unterm Strich also zweimal Platz 7 unter den besten sächsischen Leichtathleten der Altersklasse 14 – eine Klasseleistung, zumal Hannes gerade erst angefangen hat, Wettkämpfe auf diesem Niveau zu bestreiten.

Von Bestleistung zu Bestleistung eilt derzeit auch Jonas Metzner in der Altersklasse U20. Im 60-m-Vorlauf steigerte er seinen persönlichen Rekord von 7,58 auf 7,48 sec. und konnte sich damit für den Endlauf qualifizieren. Dort gelang noch einmal eine Steigerung auf 7,47 sec., die mit Platz 5 belohnt wurde. Am Nachmittag sollte es dann noch besser kommen. Über 200m verbesserte sich Jonas um über eine halbe Sekunde auf 24,35 sec. und gewann damit die Bronzemedaille. Beides sind tolle Ergebnisse, die große Anerkennung verdienen!

Mit zahlenmäßig kleinerer Konkurrenz hatten es am darauffolgenden Wochenende die „Masters“ zu tun. Bei den an gleicher Stelle ausgetragenen Senioren-Landesmeisterschaften glänzte Bärbel Losinski erneut mit zwei Titeln, und zwar über 800m in schnellen 2:50,26 min. und über 400m in 75,50 sec. Dieselbe Disziplinkombination wählte Carsten Ender (M45) und trug zwei silberne Plaketten zur Vereins- (und Familien-) Bilanz bei. Die Zeiten: 2:12,26 min. bzw. 61,78 sec. Auch Lothar Göckeritz (M75) ging über 800m an den Start und auch er konnte nach 4:00,33 min. eine Silbermedaille mit nach Hause bringen.

Hallen-Regionalmeisterschaften

Unsere Sportler erfolgreich wie noch nie!

 

Insgesamt 457 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 10 bis 15 Jahren maßen ihre Kräfte bei der den am 07. Januar in der Dresdner DSC-Halle ausgetragenen Regional-(bzw. Bezirks-)Meisterschaften.

Mit 4 Einzelmedaillen, einem Staffeltitel in der Startgemeinschaft mit der SG Weißig 1861 und vielen Endkampfplatzierungen war unser Nachwuchs so erfolgreich wie noch nie.

Medaillen-Sammler Nummer 1 war dabei Hannes Eger in der Altersklasse 14. Bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft überhaupt stellte er sein Talent ohne Respekt vor der Konkurrenz unter Beweis. Gleich zu Beginn des Wettkampftages eroberte er den Weitsprung-Titel und übertraf mit 5,05 m als Einziger die 5-m-Marke. Unmittelbar danach eilte er gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Marco Wohlrab und den beiden Weißigern Tobias Kohser und Julius Zimmermann zum Sieg in der 4×100-m-Staffel. Mit 51,55 sec. setzte sich das Quartett klar gegen die StG Radebeul/Coswig (51,93) und den Dresdner SC (52,34) durch. Am Nachmittag kam noch die Silbermedaille über 60m hinzu, mit seiner Zeit von 7,97 sec. lag Hannes nur vier Hundertstelsekunden hinter dem Sieger.

Einen ganz erfreulichen Titelgewinn gab es für Franziska Gruhn über 800m der Altersklasse W11. Im zweiten der beiden Zeitläufe gestartet, bestritt sie ihr Rennen mit viel Tempogefühl und stürmte nach der Hälfte der Strecke unaufhaltsam davon. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:55,34 min. war sie schließlich fast 2 sec. schneller als die Konkurrenz im ersten Zeitlauf. Eine schöne Steigerung gegenüber dem letzten Jahr, als es bei derselben Meisterschaft noch der „undankbare“ vierte Platz gewesen war.

Die vierte Einzelmedaille holte Klara Bräutigam, die ihre persönliche Bestleistung im Hochsprung der Altersklasse W15 gleich um 10 cm auf 1,40 m steigern konnte. Bronze war der Lohn für diese starke Leistung.

Und es gab weitere Platzierungen unter den „Top 6“, was angesichts der großen Teilnehmerfelder aller Ehren wert ist. So kann „Meisterschafts-Neuling“ Constantin Höhne mit seiner ersten 800-m-Zeit unter 3:00 min. und einem 4. Rang mehr als zufrieden sein – irgendwann klappt es mit der Medaille! Luise Malinka verbesserte ihre Weitsprung-Bestleistung um 17 cm und wurde mit 4,38 m Fünfte in der Altersklasse W15. Die Staffel der weiblichen Jugend U16 erreichte ebenfalls Platz 5. Annalena Wald konnte sich im großen Weitsprung-Feld der Mädchen W12 behaupten und schaffte mit 3,86 m Platz 6 unter 29 Teilnehmerinnen.

Glückwünsche an alle unsere Teilnehmer bei dieser Regionalmeisterschaft – auf eure Leistungen könnt ihr stolz sein!

Unseren Vereinsmitgliedern und allen Besuchern dieser Seite wünschen wir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017 in einer hoffentlich friedlichen, katastrophenfreien Welt.

 

Sportlich gesehen hält das Jahr wieder viele Angebote bereit, eine Auswahl von Wettkämpfen kann unter der Rubrik „Termine“ abgerufen werden bzw. steht hier zum Download bereit.

Rabenauer Lauftouren starten am 01. Januar 2017

Mit viel Herzblut hat unser Sportfreund Ron Hoffmann die “Rabenauer Lauftouren” vorbereitet. Wir finden: eine schöne Art und Weise, Laufkilometer gemeinsam zurückzulegen, reizvolle Ecken unserer Umgebung kennenzulernen und neue “Laufbekanntschaften” zu schließen. Premiere ist am 01. Januar 2017. Alle Informationen gibt es auf www.rabenauer-lauftouren.de. Schaut doch mal vorbei!

Große Resonanz beim Freitaler Windberg-Cross

 

Insgesamt 548 Läuferinnen und Läufer passierten die Ziellinie bei der 66. Auflage des Crosslaufes „Rund um den Windberg“. Eine positive Überraschung, denn in einem „normalen“ Windberglauf-Jahr ohne Jubiläum und Bezirksranglisten-Wertung hatten wir mit höchstens 450 gerechnet.

Dabei ließ Jan Kreisinger im Hauptlauf der Männer auch in diesem Jahr nichts anbrennen. In souveräner Manier holte der mittlerweile 32-jährige Tscheche aus Jablonec seinen vierten Windberglauf-Erfolg nach 2009, 2014 und 2015. Für die reichlich 8 km lange, profilierte Strecke benötigte er 26:58 min. Karl Bebendorf vom Dresdner SC konnte da nur auf der ersten von vier 2-km-Runden mithalten, konnte aber diesmal den zum Ende hin stark aufkommenden Marc Schulze (Citylauf-Verein Dresden) niederringen. Gegenüber den beiden Vorjahren also ein Tausch bei den Podestplätzen 2 und 3. Die Zeiten: 27:58 bzw. 28:02 min.

Im Hauptlauf der Damen über 6 km konnte sich Juliane Schmidt vom Citylaufverein nach 25:44 min. über ihren ersten (und deutlichen) Windberglauf-Erfolg freuen. Zweite wurde Anna Lisa Hawlitschek von der Usinger TSG in 26:53 min., die Hessin verband einen Besuch in Dresden erfolgreich mit sportlicher Betätigung. Auf Rang 3 kam Ines Uhlig vom Skiclub Dresden-Niedersedlitz (27:35 min.).

Prominente Starter gab es auch in den Jugendklassen, hier kam es zum Duell zwischen Celine Noack und Johanna Kleiner, beide Medaillengewinnerinnen bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften über 800m. Dabei verfügte Johanna auf der 2-km-Strecke wohl über die größere Grundlagenausdauer und gewann in 8:19 min. die Wertung der Jugend U18, während Celine mit einer Zeit von 8:51 min. die Goldmedaille samt Siegerpreis in der Jugend U20 entgegennehmen konnte. Zwischen die beiden schob sich die frühere Hainsbergerin Felicitas Ender (nunmehr Dresdner SC) als Zweite der Jugend U18 in 8:38 min.

Den einzigen Streckenrekord des Jahrganges 2016 gab es in der Altersklasse U10 männlich zu bejubeln. Der achtjährige Lennox Gyulai aus Pohrsdorf bei Tharandt lief die 1-km-Strecke in 4:07 min. und ist nun gemeinsamer Rekordhalter mit Karl Bebendorf (der diese Zeit 2005 schaffte) und dem Bautzener Robin Mickan. Überhaupt muss man sich mit Blick auf die Felder bei den Kindern und Jugendlichen keine Sorgen um den läuferischen Nachwuchs machen. 354 Teilnehmer waren in den Altersklassen U8 bis U20 zu verzeichnen, das sind fast zwei Drittel der Gesamtteilnehmerzahl!

Aus Sicht unseres Vereines ist die Leistung von Klara Bräutigam hervorzuheben, die auf der 1,5-km-Strecke der Jugend W14 über sich hinauswuchs und überraschend den Sieg samt Crosslauf-Bezirksmeistertitel eroberte. Nur zwei Sekunden dahinter folgte Josephine Reimann auf Platz 3, gemeinsam mit der Weißigerin Laura Marx ging damit auch der Mannschafts-Bezirksmeistertitel klar und überlegen an die Startgemeinschaft Weißig/Hainsberg. Für weitere Medaillen sorgten die „älteren Semester“ – Bärbel Losinski und Carsten Ender belegten im Gesamtklassement der 3-km-„Nebenstrecke“ jeweils Rang 2. Sehr gute Platzierungen in teils großen Starterfeldern erreichten Jasmin Graf und Luna Leder (4. bzw. 6. Platz Altersklasse wU8), Liam Meyer (5. mU8), Nepomuk Rachelski und Constantin Höhne (5. bzw. 7. M9), Mila Drechsler (7. W8), Linda Rittel (7. W11) und Lisa Marie Liebs (7. W12). Bei fleißigem Training ist da im nächsten Jahr bestimmt der eine oder andere Podestplatz drin!

Abschließend geht unser ganz besonderer Dank an die Sponsoren und Spender, die bei der Finanzierung des diesjährigen Windberglaufes geholfen haben, sowie an die zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer vor Ort.